Nichtleer

So Zeugs halt... Mit Fußball

Montag, Oktober 01, 2007

11 Freundinnen, Heuschrecken und Nandrolon


Wir -Hansa- sind wieder wer! Die arroganten VfB Maultaschen (allen voran deren unter Größenwahnsinn leidende Manager im Zwergenformat: Horst Heldt) haben wir mit nem haushohen 2:1 zurück in ihren Kessel geschickt! Und Meister waren die ja auch noch. Agali stolperte über seine 1,50m langen Beine, Rathgeb glänzte, Kern schlenzte, Wächter zögerte, Rahn empfahl sich für Deutschland und Orestes schwankte mal wieder zwischen Genie und Wahnsinn, er ist eben mehr son Athlet. Aber Wille besiegt Technik, so wars ja auch am Sonntag bei den deutschen Frauen die gegen die brasilianischen Zuckerpuppen ihre ganze deutsche Manneskraft in die Waagschale geworfen haben. Deutsche Frauen sind eben eher rustikal und maskulin. So war dat doch schon immer, oder? Von sonem SWR1-Volontär wurd ich dann auch gleich auffer Schickimicki Flaniermeile Königsstrasse in der württembergischen Hochburg befragt, was ich denn davon halte, dass Deutschland jetzt Weltmeisterin sei und ohne Gegentor und so: Ich gab vor das ich mich zwar freue, dass sie es geschafft haben, mir Frauenfussball aber eigentlich egal ist, wen kann man dafür schon begeistern. Männer bestimmt nich. Und dann sprudelte es mir in Eva Hermannscher Manier heraus: Es gibt ja überhaupt viel zu viel Emanzipation und so, die sollen lieber endlich mal wieder lernen wie man kocht und näht, was wo geile Zusatzfeatures bei ner Frau sind.


Eher undeutsch: Technisch ausgereifter Frauenfussball...

Danach fühlte ich mich besser,endlich mal wieder den Macho rausgehangen! So war das Wochenende doch noch ganz schön, am Freitach und Samstach war ich ja mal wieder auf nem Heuschreckenkongress von meiner Firma, die ja bekanntlich mit Geld den Firmenkamin heizt.
Ein 5 Gänge Menü, ein Pantomimischer C-Künstler, der sonst wohl nur auf Kindergeburtstagen von Dorfbürgermeistertöchtern auftritt, und viel badischer Rotwein verursachten dazu peinliche Managerpolonaisen. Dann auch noch nen Vortrag über Mitarbeitermotivation von nem ehemaligen 10000m Olympialäufer. Fit bleiben und sich selbst motivieren meinte er sonst kommt mit 38 der Herzinfarkt. Und damit wir das Maximale aus uns herausholen, warf er als Vorbild und Idol Schwabenspargel Dieter Baumann an die Wand. Statt allerdings im Anschluss Nandrolon in handlichen Zahnpastatuben anzubieten, warf er nur ne vergriffene Entspannungs CD "Relax yourself with the 5 Tibeter Yoga Akkupunktur" oder sowas marktschreierisch in die Menge. Diese CD hat bei mir im Auto dann aber die nächste Stufe von Sekundenschlaf ausgelöst - mein Bora hat fast nen Stopschild geküsst.



Motivations-Idol Dieter Buhmann im Nandrolon-Rausch

2 Kommentare:

Blogger alienbecci meinte...

Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

1:06 nachm.  
Blogger alienbecci meinte...

du hast recht, sobald männer auch wieder die features wie müll rausbringen und richtiges handwerken unnnnnnnnnndddddddd fußballweltmeister werden drauf haben, gehen wir frauen zurück an den herd :P

1:11 nachm.  

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