Nichtleer

So Zeugs halt... Mit Fußball

Donnerstag, Oktober 25, 2007

Monkey-Island-Gedächtnistelefonat

Donnerstag, Oktober 18, 2007

Essen

video

Taumelclinchen mit Rosettenbahn

Ick hab ein Vorstellungsgespräch! Hab ja lange nix mehr geschrieben, das lag daran, dass ich Bewerbungen und Artikel für Textbroker schreiben musste. Also wenn irgendjemand mal was zur Küche Äquatorialguineas liest: das war ich.
Achso, das Vorstellungsgespräch.... Technischer Redakteur in einem Ingenieurbüro. Handbücher schreiben und so. Klingt ganz spannend und Geld gibts auch mehr als ich jemals gesehen habe. Nur was Zylindrische Verfeinerungsboxen für kartesisch orientierte Hexaeder- Vernetzung sind, kann mir keiner sagen. Wird schon werden.

Achso, bitte mal "Portal" anspielen. Grandios. Deswegen mein Musiktip heute auch:
http://pl.youtube.com/watch?v=gw1CcxnvxXk
Der Portal-Endcredit-Song.

Bundesliga über alles!


16.09.2007, 21. Spieltag der Allsvenskan: Helsingborgs IF gegen IF Brommapojkarna

Es waren 9530 Zuschauer beim Duell des Tabellenachten gegen den Letzten. Henrik Larsson war leider verletzt. Dafür standen ja 2 Exhanseaten auf dem Platz.

Idrottsföreningen Brommapojkarna ist der korrekte Name der Gäste und bedeutet Sportvereinigung der Brommajungs. Bromma ist ein Stadtteil Stockholms.

Als erstes war überraschend wie unaufgeregt das ganze drumherum war! Eine Stehplatzkarte kostete 105 Kronen: ca. 11 Euro. Anderthalb Stunden vorm Spiel war noch nichts an Fans oder so zu sehen. Keine Gesänge waren zu hören. So konnte der Nachmittags erstmal für einen Besuch im Freiluftmuseum genutzt werden. Das war eine Mischung aus Botanischem Garten, Handwerksmuseum und Bauernhausausstellung: ganz schön! Vorher wurde noch ein mittelalterlicher Burgturm bestiegen. Wie man siehst, das Geistige kam mal wieder nicht zu kurz!

Ich hatte Hunger wie Sau, aber es gab nur einen einzigen Wurstwagen (wie ein Handwagen...) War nicht so vertrauenserweckend und verlangte nach Reinigungsmitteln. Wie überhaupt dieses Land keine Wurstkultur hat.

Erst Punkt 16.00 wurden die Eingänge geöffnet. Es war erstaunlich, wieviel Unterschicht vertreten war! Soviel hatte ich in den ganzen 2 Wochen vorher nicht gesehen! U.a. ein Mann dessen ganze linke Gesichtshälfte geschwulstartig geschwollen war und herabhing. Unfassbar gruselig sah der aus! So etwas gibt’s sonst nur im DVD-Regal eines Rostocker Hansafans, der momentan auf seine erste Kettensäge spart. Dazu viele Opas, ein Schotte mit Vokuhila, ein deutsches Pärchen ("Schnuckichen"). Er mit langem Zickenbart, Tarnhose, grüner Bomberjacke und Glatze. Sie fett und hässlich. Kennt man alles schon. Schlimmer ist es nur, wenn solche absolut knallharten Typen auch noch hübsche Schneggen haben.

Viele Kinder waren da. U.a. ne total niedliche Kinderultraecke. Die waren so zwischen 8-10 Jahre alt, hatten Doppelhalter usw. gemalt, schmissen immer Papierschnipsel in die Luft, sangen mit ihren noch dünnen Stimmchen. Die Legenda Ultrá oder wie das alles heißt, lebt also auch in Schonen.

Ganz interessantes Stadion, aber davon versteh ick nüscht. Eine einzige Wurstbude bei uns an der Südtribüne. Dort war nur gewohnt schlechte Qualität zu erwerben. Viele Füllstoffe (Stärke?). So wie in England. Bier auch wie üblich nur mit 3,5 Volt. Wurst und Bier gabs als Meny für 50 Kronen.

Stimmung war nicht doll. Es gab tatsächlich eine Sitzplatzecke (27 Å odå wått?). Da standen denn so 100 Mann, die haben immer ordentlich gesungen, konnten die ziemlich maue Atmosphäre aber nicht entscheidend verbessern.

Nun zum Spiel. War mehr so ein Geeiere. Unteres Zweitliganiveau. Ich verstehe nicht, wat die Schweden (Lantz, Arvidsson, Jakobsson...) da wollen? Vielleicht sich die Eier bissen schaukeln? Ich verstehe die ganzen Schwedenfußballer nicht, warum die alle immer wieder nach Hause müssen? Wollen nicht Bundesliga spielen?

Nach knapp 16 min dann die Führung für den Gastgeber. Danach hatte Brommapojkarna noch 2 klare Chancen, die aber konsequent nicht genutzt wurden.

Zum Thema Allbäck: Die Schiedsrichter pfeifen genauso wie in Deutschland. Damit hat sich der Hajopei: "in Deutschland wird jeder Mist abgepfiffen HeulHeulHeul.." auch erledigt. Der war einfach nicht doll und hatte keine Lust für Hansa gegen den Abstieg zu kämpfen. Da hatten nicht die Schiedsrichter schuld...

Ich habe noch nie so viele klare Handspiele wie bei dem Spiel in Helsingborg gesehen. Das war wie beim Volleyball! Bestimmt 8-9 KLARE. Davon wurden höchstens ein Drittel geahndet. So wie ich sehen konnte, gab es nicht eine Gelbe dafür. Ein ganz Klares war im Strafraum: Nüscht, kein Pfiff!

In der zweiten Hälfte wurde der Tabellenletzte denn besser. Machte folgerichtig in der 58 min durch Malmström den Ausgleich. Ansonsten wurden einige Chancen auf beiden Seiten kläglichst vergeben.

Auch auffällig: Wo der Ball war, waren viele Spieler.

Nach dem Spiel hauten ALLE sofort wieder ab. Die SPIELER ohne einen Gruß. Draußen hab ich 5 Milizionäre gezählt. Genauso viele wie der Gästemob aus Bromma: 2 Mädchen, 3 Jungs.

Auch merkwürdig: Im Stehplatzblock wurde fast überwiegend gesessen. Die haben sich alle auf die Betonstufen gesetzt. Mir war das auf die Dauer zu ungesund für die Nieren. Denn mussten die hinter mir mal nen bissen rücken. Hat aber keiner wat gesagt. Die sind ja höflich in Sverige. Es wurde sowieso kaum gepöbelt. Der Schwedenopa sitzt seine 105 min auffer kalten Stufe, schweigt und geht denn nach Hause wo Muddi hoffentlich schon die Korv im Pott hat. Danach schweigt auch sie hoffentlich, denkt der Mann.

DER ABSOLUTE HAMMER: IM STADION IST RAUCHVERBOT UND BANDENWERBUNG MACHT NICORETTE!!!!

Fehlt bloß noch Werbung für einen Bioladen! Ich denke immer wieder gern an den Camelia-Block in Hamburg. (2003?)

Verpasst hat man nichts. Aber es ist immer mal wieder schön, sich andere Stadien und Spiele anzusehen, um nicht nur noch hansablind zu sein.

Moral von der Geschichte: Ich glaube, Groundhopping ist der letzte Scheiß. Es gibt, glaub ick, nicht so viel Hochqualitätsfußball in Europa und so wat will ick wenigstens sehen, wenn ick nicht bei Hansa bin ;-)

So, denn legt Euch ma wieder hin...

Tschautschesku.

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Freitag, Oktober 12, 2007

Fleisch mit Soße

Hmmm lecker, heute mal der französischen Kochkunst ausgepackt, es gab Coq et Cerf au vin, und das avec plaisir! Nebenbei Zoosendungen geschaut und World of Warcraft gespielt. Also nicht ich, sondern Gregor. Mich kickt das Spiel nicht wirklich, aber es lässt sich fein leben als Arbeitsloser. Das werde ich wohl auch noch länger bleiben, die zweite Zeitarbeitsfirma hat abgesagt.

Dafür habe ich mich mal bei Textbroker versucht. Eigentlich nur aus Spaß, mit Gregor neben mir, der sich über meine Versuche, Platz zu schinden, köstlich amüsiert hat. Thema war: SMS-Sprüche. Keine weiteren Details, nur 200 Wörter sollte man zusammenbasteln. Bisher habe ich noch keine Rückmeldung vom Auftraggeber, aber ich halte das sowieso für Humbug. Da der Auftraggeber vorher die Texte begutachten kann, frage ich mich, was ihn davon abhält, einfach per copy&paste die Texte zu übernehmen, ohne zu bezahlen. Nun ja, mal abwarten.

Scheiss Länderspielpause, ich will endlich wieder Bundesliga. Dafür geht es dann ab nächster Woche Schlag auf Schlag: Schalke, KSC; Offenbach, 3 Heimspiele hintereinander und dann gleich nach Bremen. Das wird ne schöne Zeit. Ausserdem ist am Tag des KSC-Spiels noch die LEsung der 11Freunde, Fußballherz, was willst du mehr. Mal sehen, ob ich Köster zum Hansa-Fan erziehen kann.

Nobelpreise sind auch vergeben worden.. traf nicht die Falschen, möchte ich sagen. Und dann war da ja noch der Fall Dejagah. Mal abgesehen davon, dass das ein unsympathischer Spinner ist, ist diese ganze Diskussion genauso albern wie die gespielte Empörung bei Kerner und Konsorten betreffs Eva Herrenmensch. Bahnstreik is auch.. eigentlich viele Themen, um mal zu meckern. Ich höre aber lieber Musik. Heute mal einen Klassiker: Blitzkrieg Bop

Mittwoch, Oktober 10, 2007

1.1

Sowas, ne Absage von einer Zeitarbeitsfirma nach nur einem Tag, das hätte ich so auch nicht erwartet.
Mein derzeitiges Motto: Bloc Party: Two more years

Mal sehen, was die bei Yanks Abroad sagen, habe denen endlich mal geschrieben und dargelegt, warum ich nicht aus der Kurve und auf die Pressetribüne will.

Montag, Oktober 08, 2007

Grauer Himmel, graue Gedanken

Heute ist Scheißwetter. Zum Glück muss ich nicht raus und kann mich hier drin langweilen.
Habe grade meinen Bewertungstext bei Textbroker (www.textbroker.de) hinterlassen, mal sehen, ob das tatsächlich funktioniert. Ich vermute ja, das wird eher so eklig wie bei my-hammer sein, wo man DIN A4 Seiten schon für unter 5 Euro übersetzen lassen kann. Unglaublich, dieser Preisverfall, aber solange sich jemand findet, der für einen Hungerlohn sowas mitmacht...
Ich stöbere schon den ganzen Tag in irgendwelchen Retro-Gaming-Sites um irgendwas neues zu entdecken, aber ich werde wohl doch mal wieder mit Battle Isle anfangen, Dosbox sei Dank.

Sonntag, Oktober 07, 2007

...oder auch nicht

Man hört ja immer wieder, wahre Größe zeigt sich, wenn man ein guter Verlierer ist. Ich halte das für ausgemachten Schwachsinn, denn wenn ich ein guter Verlierer bin, brauche ich gar nicht erst anzutreten, macht ja nichts, wenn ich verliere.

Na gut, ich gebe zu, die Niederlage war dumm und vermeidbar und irgendwie war Hansa auch selber schuld. Das Spiel war unterirdisch und hatte eigentlich keinen Sieger verdient, zumal Hansa in der Defensive sicher stand und Golfsburg viel zu harmlos war, lächerlich harmlos geradezu. Dann noch der glänzend parierte Elfmeter vom immer mehr zum sicheren Rückhalt der Mannschaft werdenden Stefan Wächter, die gute Stimmung unter den 3.000 Hansa-Fans und das schöne Wetter alleine hätten einen Punkt mehr als gerecht gemacht. Aber nun gut, jeder weiß wie es kam, das ist eben Sport.

Was mich vielmehr aufregt, ist, das diese grindige Ortschaft, sich "Stadt" nennen darf. Und daß sich auch noch genug charakterlose Fussballer finden, die sich herablassen, in diesem "Verein" zu kicken. Na gut, sind halt Profis, ist entschuldbar, mag man sagen. Und auch aus Wolfsburg selbst zu kommen, ist ja nicht weiter schlimm! Man kann ja immer noch wegziehen und sich verbessern, Unna, Kabul oder Prypjat fallen mir spontan ein. Geht ja alles.
Aber bitte, liebe Leute: Wenn man Fan vom VfL ist, dann läßt sich das hoffentlich noch auf schlechte Erziehung, ein Alter von <12>85 oder eine Klausel im Arbeitsvertrag bei VW schieben, so schlimm das auch ist. Aber wer zu diesem Kinderzirkus freiwillig geht, der füttert auch Tauben mit Rasierklingen. Ich habe es ja nicht glauben mögen. Ich habe ja immer gedacht, 'Naja, Wolfsburg, is halt son seelenloser Retortenverein, wie schlimm kann das schon sein'. Aber nachdem ich gestern das erste mal dort war, weiß ich: Es geht nicht schlimmer.

Lautern-Fans, na gut, ist halt ein inzestuöser Haufen Dorfpöbel. Hertha-Fans: Na gut, ist halt ein asozialer Haufen brandenburgischer Kindernazis. Cottbus-Fans: na gut, sind halt die perfekte Mischung aus den beiden Vorhergenannten.
Aber immerhin sind das Fans von einem Fussballverein! Der VfL kommt einem eher vor wie eine lernbehinderte Krabbelgruppe. Grenzdebile Stadionsprecher (wehe, einer meckert über Struppi), Vereinshymne mit Karaoketext an der Anzeigetafel (der Fanblock war immerhin in der Lage, 3 Silben selbstständig ohne Fehler zu brüllen, pardon piepsen) , vorgekaute und von oben befohlene Stimmungsmache und Einlasskontrollen wie in Alcatraz: Das ist einfach nur Kinderzirkus. Für diesen Un-Verein wurde das Wort "Scheiße" erfunden.

Steigt bitte endlich ab!
Ach, ich reg mich schon wieder viel zu viel auf, das ist es gar nicht wert. Ich höre jetzt lieber ein bisschen Musik. Und auch, wenn es alt ist, aber ich widme das hier allen Fans von richtigen Vereinen:
Three Lions

Samstag, Oktober 06, 2007

Auswärtssieg!

Gestern die ersten beiden Folgen der neuen Staffel von Heroes geguckt, hach war das wieder toll. Läuft auch bald auf RTL2, also wer es noch nicht kennt, mal reinschauen.
Gleich geht's los in die schönste Stadt der Welt, Wolfsburg. Merkwürdige Konstellation, ein 51-jähriger St-Pauli-Fan fährt Steve und mich zum vierten Sieg in Folge. Mal sehen wie das geht. Ich bin zurückhaltend optimistisch, denn in Wolfsburg haben wir noch nie viel gerissen. Daher ist es Zeit, eine Serie zu beenden.
Das war's dann schon für heute von mir, trotzdem noch ein Musiktip:
Ja, ich weiß, die sind bis zur Kotzgrenze gehyped. Scheißegal!
Pathos, Orgel, irgendwie prätentiös - Bombastisch.

Freitag, Oktober 05, 2007

Uns geht's jetzt nicht mehr so gold


Ein ganz Großer ist von uns gegangen:
Walter Kempowski ist heute gestorben.


German Angst

Hach ja, die Freuden der Arbeitssuche. Um Trainee bei Gruner und Jahr zu werden, muss man nur einen exzellenten Abschluss in BWL oder Neurochirurgie, 40 Praktika bei der UNO, als Bundeskanzler und als Klavierstimmer bei Darth Vader und mehrjährige Auslandsaufenthalte, wobei der Mond und Simbabwe zwingend vorausgesetzt werden, vorweisen. Selbstverständlich darf man nicht älter als 17 sein und 4-9 Arme extra sollte man auch haben. Und dann wird rumgejammert, dass es in Deutschland zu wenig Fachkräfte gibt. Ich vermute, auch in Indien oder Guatemala wird man höchst selten solche Spezialisten finden.

Mir stellt sich da nur die Frage, wer will Zeitschriften lesen, in deren Redaktionen ausschließlich porschefahrende 1.0-BWL-Syltarschlöcher arbeiten?

Aber wenn ich Glück habe, hat sich das mit der Jobsuche ja sowieso bald erledigt, gestern im ZDF-Auslandsjournal wurde zart angedeutet, dass es vermutlich bald einen dritten Weltkrieg gibt, der in der Taiwan Strait anfangen wird. Das ist wieder mal Panikmache par excellence, will der Deutsche um jeden Preis Angst haben? Man erinnere sich an Herrn Schäuble und seine "Terroristen haben Atombomben und werden damit jede Sekunde Deutschland in eine radioaktive Wüste verwandeln"-Rede. Oder die unglaublich tööööödlische und gefäääääährlische Vogelgrippe, die inzwischen fast die gesamte deutsche Bevölkerung dahingerafft hat. Ich schreibe das hier ja auch grade aus einem sterilen Kühlschrank in einem Bleibunker. Oder die Milchpreise, die Asiaten saufen uns ja die ganze Milch weg, so daß die deutschen Kinder sich nur noch von Red Bull und McDonalds ernähren können.

China ist übrigens drittgrößter Milchproduzent nach Indien und den USA. Und ich halte jede Wette, daß der überwiegende Teil der größtenteils laktoseintoleranten chinesischen Landbevölkerung noch nie ein Glas Kuhmilch, geschweige denn aus Deutschland extra eingeflogene high-class-Friesenmilch getrunken hat.
Falls Rindfleisch teurer wird, könnte man das ja auf die Inder schieben. Schweineexporte in den nahen Osten verzehnfacht! Und die Anstoßzeiten der Bundesliga werden selbstverständlich nicht der Profitgier angepasst, sondern weil der "asiatische Markt" das so verlangt. 100 Millionen Chinesen werden sich Sonntag vormittag um 11 Cottbus gegen Wolfsburg anschauen, ich bin da optimistisch.

Übrigens ist der Dalai Lama für 44 Prozent der Deutschen ein Vorbild. VIERUNDVIERZIG PROZENT! Soviel Oberstudienräte, Ethiklehrerinnen und Bioladenbesitzer gibt es doch gar nicht? Ob die Umfrage im Zoo Duisburg gemacht wurde? "Ähhh ja, dat Lama find isch voll geil".
Die Deutschen sind eben ein sehr merkwürdiges Volk.
"Fridolin-Kevin und Samira-Antoinette, nehmt euch jetzt bitte mal ein Beispiel am Dalai Lama, der hat immer seine Erbsen gegessen!" fällt so oder so ähnlich in fast jedem zweiten deutschen Haushalt. Obwohl, Akademiker haben ja gar keine Kinder, schon gar nicht Zwei.

Trotzdem gab es auch etwas erfreuliches gestern, Nord- und Südkorea wollen endlich Frieden schließen. Nach 54 Jahren quasi-Kriegszustand. Auch wenn die Nachricht "Koreaner unterzeichnen Erklärung für Friedensvertrag" ein bisschen so klingt, als wenn ich jetzt zu meinem Dönermann gehe und ihm meine Absicht erkläre, in absehbarer Zeit eine anatolische Fleischtasche bei ihm zu erwerben. Er wäre hocherfreut, nehme ich an.

Warum sind die Asiaten, denen ja Gemütsruhe und Seelenfrieden nachgesagt wird, eigentlich so unglaublich trotzige Streithähne? Wer schon einmal Bilder einer Demonstration gegen japanische Schulbücher oder gerade jetzt gegen die chinesische Taiwan-Politik gesehen hat, weiß was ich meine.

Noch eine kleine Preisfrage:
Wer mir beweisen kann, dass beim "Perfekten Dinner" auf VOX jemals ein deutsches Gericht, oder von mir aus ein Gericht mit weniger als 3 Zutaten im Namen, gekocht wurde, bekommt eine Belohnung.


Mein heutiger Liedbefehl:
The Streets: When you wasn't famous

Schön rotziger Hiphop von unserem britischen Lieblings-Asi Mike Skinner.
Wer ist eigentlich Pete Doherty?

Donnerstag, Oktober 04, 2007

Noch ein Befehl

Da ich gerade in Befehlslaune bin, befehle ich allen Leuten, sich bitte sofort in ein gutes Kino ihrer Wahl zu begeben und sich "Immer nie am Meer" anzusehen.

Und wo wir grade dabei sind, Filmstyler hat jetzt "Zeit" als Kurzfilm umgesetzt, mit Heinzer in der Hauptrolle. ANSEHEN! Hier: http://www.das-werk.de/filmstyler/

Und da aller guten Dinge Drei sind, möchte ich mit einem Zitat von Heinz Strunk schließen:

"Weil ich meinem großen Lebensziel, Comedy erst unschädlich zu machen und anschließend zu vernichten, erneut ein Stück näherkommen will. Denn, und darüber muß Konsens herrschen: ­Comedy ist Verrat an der großen, ehrenwerten Sache des Humors und nichts anderes als eine große, ausgemachte Schweinerei!"

Genau! Strunker for Humorpräsident und Leute wie Mario Barth, Dieter Nuhr oder Ingo Appelt können dann tote Tiere von der Autobahn schaufeln!

Das muss ja auch mal gesagt werden...

Ich hab ja gestern mal wieder NEON gelesen. Und jetzt weiß ich wieder, warum ich sie eigentlich nicht lese... so ein belangloses Heftchen für Bionadetrinker, pseudointellektuelle Studenten und Auszubildene zur Reiseverkehrskauffrau mit individuellen Brillen. Oder schlimmeres, man munkelt, dass Damen um die 45, die sich weigern, in Würde zu altern und sich asymmetrische -sprich- "freche" Frisuren, die leider nicht zu ihren Körpermaßen passen, zulegen, auch die NEON lesen.
Doch halt, eine schön Glosse über den Rucksacktourismus hat mich sehr erfreut, es gibt also doch noch ein paar vernünftige Autoren in diesem Brutkasten für zukünftige Sternleser. Immer schön den erhobenen Zeigefinger, immer schön elitär sein und immer schön 'anders'. Geht weiter im Regen Tango tanzen, geht weiter in Uganda Brunnen für verwaiste einbeinige Dachse graben, kauft weiter eure individuelle Uniform bei H&M, esst weiter probiotischen, makrobiologischen Rohkostabfall weil ihr McDonalds "irgendwie scheiße" findet und ändert bloß nichts an eurer Lebensmaxime, nur irgendwie diffuse Meinungen zu haben, Sachen "irgendwie doof" zu finden, setzt euch nicht mit Fakten auseinander, macht das, was die anderen, coolen Leute machen.
Indie is the new mainstream, ihr merkt es nur nicht!
Aus gegebenem Anlass mal eine Liste von Leuten, die ich mag:

Leute, die GEE lesen
Leute, die Titanic lesen
Leute, die 11 Freunde lesen
Leute, die Süddeutsche lesen.

Ich mag nicht:
Leute, die NEON lesen
Leute, die Eulenspiegel lesen
Leute, die den Focus lesen
Leute, die Welt lesen

Und überhaupt alle Leute, die anderen neowirtschaftsliberalen Scheißdreck wie "Golfpunk" (allein der Name schon) lesen, während sie die Kragen ihrer rosa Polohemden hochstellen und ihre von Mutti gekauften Pullover um die Schultern binden. Eben 'Syltarschlöcher', wie der göttliche Heinz Strunk sie so treffend bezeichnet.

Jetzt noch ein Musikbefehl:
Mr. Chainsaw vom famosen Alkaline Trio (dank an skreemr.com)

"When was it that you lost your youth or traded
It for something more for them to use so jaded
Why is it that you never said
I love you more than just a friend
I pray this gridlock never ends
And when we get there just depends
I found out recently that you are leaving
For good I hope I softly tell my ceiling
It's better now to be alive
Sleeping is my 9 to 5
I'm having nightmares all the time
Of running out of words that rhyme
Everything that you could never say
Would never matter anyway
I took a hammer and two nails to my eardrums long ago
Before that steak knife took my eyes
I looked up to the sky
For the last thing I would ever see
For the last time I'd cry
When was it that you sold your life or wasted
Every bite of that small slice you never tasted
I guess I should be one to talk
There's nights that I can't even walk
There's days I couldn't give a fuck
And in between is where I'm stuck
From blocks away I heard somebody screaming
That small child inside of you that you left bleeding
You stabbed him up not once but twice
Cubicles will now suffice
Some say it's the roll of the dice
I think they're wrong I know I'm right
Every breath that I could barely breathe
Could barely make it past my teeth
I took a blowtorch to both of my lungs a long long time ago
Every step that i could take
Every one more difficult to make
Mr. Chainsaw came and took my legs a long, long time ago
In case you're wondering
I'm singing about growing up about giving in
In case you're wondering we're singing about growing up
About giving up and giving in

Genau so isses nämlich.

Mittwoch, Oktober 03, 2007

Walisische Volkslieder in deutschen Hotellobbies

Nun gut, nach vielen Petitionen der Peta, ETA, Gema, Theofanis Gekas und Greta Schloch, nach Konsultierung der besten Anwälte, die gerade in ICQ verfügbar waren und nach diversen Therapiesitzungen werde ich jetzt berichten, was an jenem denkwürdigen Abend im Dezember 2005 passierte. Die knapp 2 Jahre brauchte ich zur Verarbeitung. Mein Gott, wie die Zeit vergeht.

Der geneigte Leser wird sich erinnern (oder auch nicht, dann lese er bitte weiter unten nach), dass das kongeniale dynamische Duo Matti und meine Wenigkeit ein grandioses Alkaline Trio-Konzert besuchten.

Wir steigen wieder ein, just in dem Moment, als wir in der Schlange stehen und unsere Tweedmäntel aus Kaledonien und unsere gefütterten Rattanschals für einen Gulden einlösen wollten. Wir stehen dort also in der Schlange, und ich bemerke gerade zu Matti, dass die doppelseibig abgeschnetzte Reemd dieses Mal doch recht vortrefflich war, man konnte sogar Drehsuppe einpressen, wenn man die Antenne zotzig gepeemt hatte. Na jedenfalls, wir kommen ins Gespräch mit zwei distinguierten mittelalten Herren, offensichtlich Briten, was man diesmal nicht an den Zähnen, sondern an der Sprache erkennen konnte. Bisschen Smalltalk, dann wurden wir den Beiden offensichtlich zu langweilig, denn sie warben mit Bier (Bonbons habe ich nicht gesehen) um deutlich jüngere Burschen.

Als wir dann draußen waren, beschlossen wir, dass es noch nicht an der Zeit ist, wieder in unsere Bibliotheken zurückzukehren um eine Neuübersetzung von Platos Gesamtausgabe anzufertigen, sondern mal so richtig "crazy" auf "den Putz" zu "hauen" wie die "jungen Leute" "sagen" "."

Zufällig liefen dann Nigel und Adam (ich greife hier mal aus Gründen der Dramaturgie vor) über den Weg und wir luden sie auf ein paar Erdbeer-Guaven-Gulasch oder alternativ Biere ein.



Wir landeten dann in einer Kaschemme, in der ältere Damen um 23.30 große Stücke Sahnetorte vertilgten! So ist nur Berlin! Die Unterhaltung mit den Beiden war sehr interessant und lustig, wir erfuhren, dass sie Waliser waren und im House of Commons Großbritanniens saßen! Als Abgeordnete der walisischen Wahlkreise Krrmrrttppggklppf und Whhlgrrtsssaddccklprr (oder so ähnlich). Sie waren im Auftrag der britischen Regierung unterwegs, weswegen wurde nicht so ganz klar, doch sie kamen gerade aus Georgien oder Albanien und waren unterwegs nach irgendwo anders. Zugegeben, zuerst hielten wir das für dummes Geschnacke, aber hier, das sindse:

http://www.nigelmp.com/

http://www.adamprice.org.uk/

Stutzig hätten wir werden sollen, als Nigel Matti die Schuhe auszog und anfing, ihm die Füße zu massieren.... Die Schuhe wurden dann fröhlich im Laden umhergeschmissen und landeten zur allgemeinen Erheiterung in einer Kirsch-Sahne-Torte. War aber auch egal, wir wollten sowieso gehen. Freundlicherweise zahlten Nigel und Adam für alles, war ja das Spesenkonto.

Tja, was nun? Na klar, ab ins Hotel der Beiden, liegt ja nahe! Also fix ein Taxi gerufen, den Fahrer mit Manchester United (Adam war Fan, Nigel von West Ham oder sowas)-Chants zugetextet und dann ab zur besten Adresse Berlins. Uns fielen fast die Augen raus, das Westin Grand auf der Friedrichstraße. Meine Herren, nobel geht die Welt zugrunde.



Vom Rest des Abends weiß ich nicht mehr allzuviel, nur dass wir in der Lobby saßen, den Zimmerservice mit Champagner und Radeberger für 6 Euro pro Flasche kommen ließen, die drei irgendwann auf Klo verschwanden und uns Klappbetten anboten.... Ach, waren ja nur zwei... wir lehnten schweren Herzens ab und stimmten zum Abschied ncoh schöne walisische Volksweisen an, die der Dame an der Rezeption aber nicht allzu gut gefiehlen, so dass Nigel und Adam sich auf ihre Zimmer trollten, Matti und ich zum nächsten U-Bahnhof taperten und einen richtig schönen Abend Revue passieren ließen.

Am nächsten Morgen dann die Erkenntnis: "Sag mal, Matti: Waren die vielleicht schwul?"

Dienstag, Oktober 02, 2007

Kenian Ghostriders

So hier als kleiner Nachtrach meine kleine Kenia Survival Story von neulich:

Zunächst hiess es Eintauchen ins Aquarium: ein 4x5m grosser blau angemalter Partykeller aufm Stuttgarter Wohnheimcampus mit selbstgebastelten unegalen, gezinkten Kickertischen ausm Praktiker und vollgepackt mit einer Horde wildgewordener AustauschStudenten zum grössten Teil aus Westasien, Südamerika, Westafrika und einigen Anrainern. Tannenzäpfle floss dann auch für einen Stein pro Pulle in die ausgedünsteten Kehlchen die sonst nur Agrarökologie, Biologie, Wirtschaftswissenschaft und Germanistik- Fachchinesisch/-russisch/-tschechisch/-stammessprachlich/-delphinisch vor sich hinbrabbeln.

Als die Party zu Ende war, wurd ich von zwei büffelgrossen Massai-Kenianern zu der anschliessenden AfterMoonshine Party gehitchhiked ohne auch nur einen Daumen rausgehalten zu haben.
Einer typisch holprigen denglischen Verständigungsunterhaltung nach dem Woher, Warum und seit wann folgten dann von den beiden eingestreute tiefbassige Stammes-Rap Passagen im Stil von "Nigga Nigga can you sing dat soonng...never never never leave alonnneeenggg!..". Der andere, deutlich geistig hellere der beiden sülzte dann dazu die Beatbox in seine mit Billigschmuck beringten Grindfinger.

Nachdem ich mich beim kleineren von beiden erkundigt hatte, ob denn bei ihm die Dichte Gerstensaft pro Leberquadratzentimeter noch unter dem EU-weiten Grenzwert zur Beförderung eines Last- oder Fuhrenwagens lag, und er dies nicht verneinte, ging es auf in die Tiefgarage. Ein nigelnagelneues Popel Zafira Gefährt haette in der Tiefgarage nur so vor sich hingespiegelt, wenn das Licht angewesen wäre. So aber konnte ich nur die lederdurchzogene Inneneinrichtung bewundern und mich fragen, wieso ich nich eigentlich lieber weiterstudiert hab und mich stattdessen abbuckel für diesen Steuern und Bullenstaat.....

Der kleinere dicke von beiden fuhr dann also los, dioe ersten 100m ohne licht ausser tiefgarage, sein kumpel hats dann angemacht und dann gings los, der jung hat voll auf die tube gedrückt wir sind an die 100 gefahren in der stadt. Kleines Problem dabei war nur, dass er weder nach vorne geguckt hat, noch geradeaus fahren konnte, ja geschweige denn es vermeiden konnte an jedem Strassenschild weniger als 1cm vorbeizuschrammen. Ich dachte krasse Sache dat und blöckte nach vorn er soll sich konzentrieren und langsamer fahren, er aber erstmal mit der rechten seite voll auf nen 50cm hohen Bordstein, schrambam machten seine Winterreifen, der vorne rechts war definitv im Arsch. Er wurde langsam bockig ob unserer diplomatischen Versuche mit ihm einen Konsens zu finden das Auto zu stoppen. Er könnte fahren und er wäre komplett nüchtern, wir sollten Maul halten dat SI Centrum mit den geilen Nigga Chix würde in 5min kommen und dann wär alles geil. Als er dann aber irgendwann voll 12 Uhr auf nen Baum zuhielt, wurds mir zu bunt und ich riss von hinten den GM Greifarm der Handbremse so hoch wie dat ging. In meinem XXTreme Survival Buch hatte ich nämlich nich nur gelesen, dass man nem Krokodil im Amazonas auf die Nase boxen soll, wenns meinen Arm im Maul hat und nem Bär in die Augen hauen und sich auf nem fahrenden Zug bei nem Tunnel möglichst ganz flach auf das ZUgdach werfen soll, nein da stand auch drin, wie man mal nen Mords U-Turn reisst. Und wir drehten uns auch fast 180 Grad. Der Kenialese machte dann die Tür auf und hatte nicht an den Gegenverkehr gedacht, der ihm dann noch die Tür zerschrotete. Ich hatte nach dieser Spritztour aber erstmal keine Lust mehr auf schokoladenfarbige PartyChix und strolche auf meinen Quadratlatschen durch die schwäbischen Wiesen und Moore zurück.
Nebenbei hatte ich noch meine doppellinsige DigiCam auf der Party verloren, ahtte sie ner blutjungen Tschechin anvertraut welche sie wiederum wohl ebenfall weitergereicht hat. Eine Nachricht auf die Mailbox des Kameruner DJs der Party und das von mir verzweifelte und erlogene Versprechen eines üppigen Finderlohns von mehr als 100 Euro, brachten das gute Stück aber dann am Montag über die Putzfrau des Hausmeisters und die StudentenFussballmannschaft über 10 Ecken zurück in meine goldenen warholesken Kirmesfotografenfinger.

Puuh, gestern bei Knight Rider ist so eben noch mal alles gut gegangen. Ich hatte ja meine Zweifel!

Montag, Oktober 01, 2007

Zattoo rockt

Puuh, grad Werbung bei Knight Rider. Das ist wieder mal so ultra-spannend. K.I.T.T. fällt ein Spielzeug-Hochspannungsmast auf das Dach, irgendwie löscht das seinen Speicher und er fährt ohne Michael weg. Oh Schreck, auch Devon ist ratlos, was nun? Da müssen wir wohl bis nach der Werbung warten. Eigentlich wollte ich ja schreiben, wie toll Zattoo ist, daß man über Internet jetzt die besten Sender der Welt (DMAX, Nick, DSF, Das Vierte und noch so ein paar mehr) empfangen kann. Aber eigentlich ist das egal, http://www.zattoo.com/, kann sich jeder angucken, ick muss weiter Knight Rider gucken. Heute ist das ein bisschen so, als wenn man bei einem Autounfall dabei ist: Michaels Brille ist so unglaublich riesig und sein weißes Oberteil so unglaublich homosexuell, dass man eigentlich wegschauen möchte, aber man KANN NICHT!


Michael denkt nach:

Zattoo for President

Man, wie sieht Michael Knight denn heute bloß wieder aus? Weißes Oberteil und die überdimensionierteste Brille, die die gefürchteten Brillensweatshops in Südwestost-Kalifornien 1978 verlassen hat!

11 Freundinnen, Heuschrecken und Nandrolon


Wir -Hansa- sind wieder wer! Die arroganten VfB Maultaschen (allen voran deren unter Größenwahnsinn leidende Manager im Zwergenformat: Horst Heldt) haben wir mit nem haushohen 2:1 zurück in ihren Kessel geschickt! Und Meister waren die ja auch noch. Agali stolperte über seine 1,50m langen Beine, Rathgeb glänzte, Kern schlenzte, Wächter zögerte, Rahn empfahl sich für Deutschland und Orestes schwankte mal wieder zwischen Genie und Wahnsinn, er ist eben mehr son Athlet. Aber Wille besiegt Technik, so wars ja auch am Sonntag bei den deutschen Frauen die gegen die brasilianischen Zuckerpuppen ihre ganze deutsche Manneskraft in die Waagschale geworfen haben. Deutsche Frauen sind eben eher rustikal und maskulin. So war dat doch schon immer, oder? Von sonem SWR1-Volontär wurd ich dann auch gleich auffer Schickimicki Flaniermeile Königsstrasse in der württembergischen Hochburg befragt, was ich denn davon halte, dass Deutschland jetzt Weltmeisterin sei und ohne Gegentor und so: Ich gab vor das ich mich zwar freue, dass sie es geschafft haben, mir Frauenfussball aber eigentlich egal ist, wen kann man dafür schon begeistern. Männer bestimmt nich. Und dann sprudelte es mir in Eva Hermannscher Manier heraus: Es gibt ja überhaupt viel zu viel Emanzipation und so, die sollen lieber endlich mal wieder lernen wie man kocht und näht, was wo geile Zusatzfeatures bei ner Frau sind.


Eher undeutsch: Technisch ausgereifter Frauenfussball...

Danach fühlte ich mich besser,endlich mal wieder den Macho rausgehangen! So war das Wochenende doch noch ganz schön, am Freitach und Samstach war ich ja mal wieder auf nem Heuschreckenkongress von meiner Firma, die ja bekanntlich mit Geld den Firmenkamin heizt.
Ein 5 Gänge Menü, ein Pantomimischer C-Künstler, der sonst wohl nur auf Kindergeburtstagen von Dorfbürgermeistertöchtern auftritt, und viel badischer Rotwein verursachten dazu peinliche Managerpolonaisen. Dann auch noch nen Vortrag über Mitarbeitermotivation von nem ehemaligen 10000m Olympialäufer. Fit bleiben und sich selbst motivieren meinte er sonst kommt mit 38 der Herzinfarkt. Und damit wir das Maximale aus uns herausholen, warf er als Vorbild und Idol Schwabenspargel Dieter Baumann an die Wand. Statt allerdings im Anschluss Nandrolon in handlichen Zahnpastatuben anzubieten, warf er nur ne vergriffene Entspannungs CD "Relax yourself with the 5 Tibeter Yoga Akkupunktur" oder sowas marktschreierisch in die Menge. Diese CD hat bei mir im Auto dann aber die nächste Stufe von Sekundenschlaf ausgelöst - mein Bora hat fast nen Stopschild geküsst.



Motivations-Idol Dieter Buhmann im Nandrolon-Rausch